Regie: Martin Kindervater
Ausstattung: Sina Barbra Gentsch
Musik: Tobias Schirmer
Dramaturgie: Antonia Tretter

Mit: Bastian Beyer, Herbert Brand, Maria Brendel, Matthias Fuchs, Anton Koelbl, Steffen Lehmitz, Stefan Lorch, Christina Theresa Motsch, Barbara Schöller

Dauer: ca. 2 1/2 Stunden, eine Pause

Besetzung

Vorstellungen:
15.00 Uhr: 16.12./ 10.02.
18.00 Uhr: 31.01.
19.30 Uhr: 16.01./ 27.01./ 15.03.


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Der Besuch der alten Dame
von Friedrich Dürrenmatt

Güllen ist eine freundliche Kleinstadt irgendwo in Mitteleuropa. Sie ist bankrott, ihr Glanz aus früheren Zeiten ist verblasst. Die junge Claire Zachanassian war einst schwanger, vom Vater des Kindes im Stich gelassen und gedemütigt, aus ihrer Heimatstadt fortgezogen. Nun kehrt sie als Multimillionärin zurück, den siebten Ehemann sowie zwei Diener im Gefolge. Claire Zachanassian will Rache. Sie ist bereit, die Kleinstadt finanziell zu unterstützen und ihr zu Wohlstand zu verhelfen. Unter einer Bedingung: Alfred Ill, angesehener Bürger der Stadt, ehemaliger Geliebter Claires und Vater des inzwischen verstorbenen Kindes, soll getötet werden. Zunächst lehnen die Güllener das unmoralische Angebot vehement ab. Doch getrieben von Not und Gier schwinden die Bedenken zusehends.

Die tragische Komödie des Schweizer Dramatikers Friedrich Dürrenmatt zählt zu den bekanntesten Theaterstücken des 20. Jahrhunderts. Sie verhandelt nicht nur den sozialen Konflikt zwischen Gemeinwohl und Moral. Vielmehr ist Der Besuch der alten Dame, verfasst 1956, eine bitterböse Studie über die Funktionsweisen unserer mitteleuropäischen Gesellschaften.


Zusatzangebote

 


Presse

„Ein erschreckender Spiegel, in den uns Martin Kindervater mit seiner fein austarierten und jederzeit packenden Inszenierung blicken lässt.“ (Main-Post)

 


Video

 

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