Musikalische Leitung: Enrico Calesso
Regie: Tomo Sugao
Dramaturgie: Berthold Warnecke

Philharmonisches Orchester Würzburg

Vorstellungen:
15.00 Uhr: 16.06./ 30.06.
16.00 Uhr: 26.05./ 30.05./ 09.06./ 20.06./ 14.07.
17.00 Uhr: 20.07.


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Götterdämmerung
Oper von Richard Wagner

Dritter Tag des Bühnenweihfestspiels "Der Ring der Nibelungen"
Bearbeitung für Soli, Chor und mittelgroßes Orchester von Eberhard Kloke


Im Mai 1850 legt Wagner das „gedruckte Drama“ Siegfrieds Tod vor, die literarische Vorstufe zur späteren Götterdämmerung, dem „dritten Tag“ des 1874 vollendeten Rings des Nibelungen. Im Vorwort zum Drama wettert er gegen „falsche Propheten“ und die „Scharlatansbuden“ der Großen Oper in Paris. Zur selben Zeit entwickelt er in Oper und Drama und Das Kunstwerk der Zukunft seine eigene Idee eines die Welt durch Kunst erlösenden „allgemeinsamen Dramas“ und arbeitet sich durch die Nibelungen-Sage zu dem Punkt vor, „wo sie das menschlichere Gewand des Urheldenthumes umwirft“, so Wagner in den Wibelungen aus dem Revolutionsjahr 1848: „Hier erkennen wir Siegfried, wie er den Hort der Nibelungen und durch ihn unermeßliche Macht gewinnt. Alles Streben und alles Ringen geht nach diesem Horte der Nibelungen, als dem Inbegriffe aller irdischen Macht, und wer ihn besitzt, wer durch ihn gebietet, ist oder wird Nibelung.“ 

Der Tod des Helden Siegfried in der Götterdämmerung führt die Ring- Erzählung um Walhall, Wotan und die Walküren zu ihrem Ende, der von Brünnhilde entfachte Weltenbrand sühnt die Urschuld des Nibelungen Alberich, den Raub des Rheingolds. Das Ende von Wagners Welterzählung, es ist zugleich das Ende aller Geschichte wie der geschichtlichen Oper. Das Mainfranken Theater beschließt mit der Götterdämmerung somit auch die über drei Spielzeiten geführte Auseinandersetzung mit der Grand Opéra und ihren religiösen und gesellschaftlichen Untergangsszenarien in Meyerbeers Hugenotten und Verdis Sizilianischer Vesper.

Die Realisierung der Götterdämmerung wird möglich dank der großzügigen Unterstützung durch den Richard-Wagner-Verband Würzburg-Unterfranken e.V., der bei dieser Produktion zusammen mit der Herbert Hillmann und Margot Müller Stiftung einmal mehr als Förderer und Partner an der Seite des Mainfranken Theaters steht.


Zusatzangebote

  • Einführung: jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Oberen Foyer
  • 99 - Die öffentliche Probe
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