Regie: Inga Lizengevic
Ausstattung: Catharina Bornemann
Dramaturgie: Antonia Tretter

Mit: Maria Brendel, Georg Zeies

Dauer: ca. 75 Minuten, keine Pause


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Gift. Eine Ehegeschichte
von Lot Vekemans

Vorstellungsänderung

Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble muss die Vorstellung von Riefenstahl und Rosenblatt sind tot am Freitag, dem 26.01.2018 leider ausfallen. Stattdessen findet in der Kammer eine Vorstellung von Gift. Eine Ehegeschichte statt.


Ein Mann und eine Frau treffen sich auf dem Friedhof, auf dem sie vor zehn Jahren ihr Kind beerdigt haben. Später hatten ER und SIE sich trauernd auseinandergelebt und getrennt. Nun muss das Grab umgebettet werden, da im Boden des Friedhofs Gift gefunden wurde. Die Wiederbegegnung der beiden steht unter düsteren Vorzeichen. Unausgesprochene Vorwürfe, Schmerz über den gemeinsamen Verlust und die darauffolgende Trennung wiegen schwer. Beim Warten auf einen Vertreter der Friedhofsverwaltung, der ihnen die Umstände der Umbettung erläutern will, nähert sich das Elternpaar mit großer Vorsicht und tiefer Verunsicherung an. Kann nach zehn Jahren die gemeinsame Aufarbeitung gelingen?

Gift erzählt von zwei Menschen, die erst ein Kind verloren haben, dann einander und dann sich selbst. Die Geschichte trifft direkt ins Herz, ist tiefgründig und komisch zugleich. Mit dem 2009 am Nationaltheater in Gent uraufgeführten Stück gelingt der niederländischen Autorin Lot Vekemans eine ungewöhnlich direkte und berührende Auseinandersetzung mit Tod, Trauer und Neuanfang.

Nach Judas ist Gift das zweite zeitgenössische Drama von Lot Vekemans, das im Mainfranken Theater zur Aufführung gebracht wird.


Presse

"...intelligentes, dialogstarkes Stücks mit einem sehr wandlungsfähigen Schauspieler-Duo..." (Fränkische Nachrichten)

"...intensiv...glaubwürdig..." (Main-Post)

"...filigranes Psychogramm..." (Main-Echo)