Dirigentin: Marie Jacquot

Philharmonisches Orchester Würzburg

Vorstellungen:
20.00 Uhr: 01.02./ 02.02.


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3. Sinfoniekonzert
Werke von Mozart, Reger und Mendelssohn Bartholdy

MOZART Ouvertüre zu Le nozze di Figaro
REGER Mozartvariationen op. 132
MENDELSSOHN BARTHOLDY Schottische Sinfonie


1914: Während sich einige Komponisten langst auf dem Weg zu einer neuen Musiksprache befanden, wandte sich Max Reger einem Komponisten der Vergangenheit zu. Regers populärstes Werk, die Mozartvariationen, demonstriert eindrucksvoll, wie galant Reger die Möglichkeiten der spätromantischen Klangsprache auslotet, ohne die Grenze jedoch zu überschreiten. Auch Mozarts Le nozze di Figaro markiert einen Wendepunkt in seinem Schaffen. „Mendelssohn ist der Mozart des 19. Jahrhunderts, der hellste Musiker, der die Widersprüche der Zeit am klarsten durchschaut und zuerst versöhnt“, erklärte Robert Schumann. 1829 brach Mendelssohn zu einer Reise nach England auf, die ihn auch nach Schottland führen sollte. Von dort berichtet er in einem Brief an die Eltern: „In der tiefen Dammerung gingen wir heut nach dem Palaste, wo Königin Maria gelebt und geliebt hat. Der Kapelle daneben fehlt nun das Dach; Gras und Epheu wachsen viel darin, und am zerbrochenen Altar wurde Maria zur Königin von Schottland gekrönt. Es ist da alles zerbrochen, morsch, und der heitere Himmel scheint hinein. Ich glaube, ich habe heut da den Anfang meiner Schottischen Sinfonie gefunden.“