Regie: Sigrid Herzog
Bühne: Alexandra Burgstaller
Kostüme: Veronica Silva-Klug
Musik: Lukas Rabe
Dramaturgie: Frank Zipfel
Übersetzung: Elisabeth Plessen

Mit: Bastian Beyer, Anja Brünglinghaus, Anton Koelbl, Martin Liema, Lea Sophie Salfeld, Herbert Schäfer, Lenja Schultze, Meinolf Steiner, Hannah Walther, Paul Walther

Dauer: ca. 2 Stunden 25 Minuten, eine Pause

Vorstellungen:
15.00 Uhr: 21.01./ 18.02.
18.00 Uhr: 17.12.
19.30 Uhr: 20.10./ 25.10./ 10.11./ 14.11./ 24.11./ 26.11./ 06.01./ 31.01.


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Was ihr wollt
von William Shakespeare

Herzog Orsino, der Herrscher von Illyrien, liebt die Gräfin Olivia, die sich in großer Trauer um ihren verstorbenen Bruder von der Welt zurückgezogen hat und Orsino immer wieder abweist. Viola, eine junge fremde Adelige, hat sich von einem Schiffbruch an die Küste Illyriens gerettet, und tritt, als Mann verkleidet, in die Dienste des Herzogs. Er schickt sie als Boten zu seiner Angebeteten, um die Gräfin doch noch für sich zu gewinnen. Olivia verliebt sich prompt in den jungen hübschen Diener; Viola ihrerseits ist bald in Orsino verliebt, kann ihm in ihrer Rolle als Diener jedoch ihre Liebe nicht gestehen. Zudem ist Orsino nicht der einzige Verehrer von Olivia: Malvolio, ihr Haushofmeister, hofft auf eine Heirat mit seiner Herrin und den damit verbundenen sozialen Aufstieg und Olivias lebenslustiger Onkel, Sir Toby, hat dem befreundeten Sir Andrew in den Kopf gesetzt, er solle um die reiche Olivia werben. Das Spiel um Liebe und Eifersucht gerät außer Kontrolle, als Toby und Andrew versuchen, Malvolio hereinzulegen und Viola in ein Duell zu verwickeln. Als dann noch der tot geglaubte Zwillingsbruder Violas auftaucht, der ihr in ihrer Verkleidung zum Verwechseln ähnlich sieht, ist die Verwirrung komplett …

William Shakespeares berühmte, viel gespielte Komödie bezieht sich in ihrem Titel Twelfth Night or What You Will auf den Dreikönigstag (die zwölfte Nacht nach Weihnachten), der seinerzeit als ausgelassenes Karnevalsfest begangen wurde. Das abwechslungsreiche, mit viel Musik durchsetzte Spiel ist geprägt von Gegensätzen: melancholische Weltvergessenheit und solider Realitätssinn, zarte Verliebtheit und hemmungsloser Liebeswahn, subtiler Witz und derbe Komik. Durch Verwechselungen und Verwirrungen werden die vermeintlichen Sicherheiten der feinsinnig gezeichneten Figuren als Schein entlarvt: Selbstbilder, gesellschaftliche Rollenzuschreibungen und sexuelle Identitäten werden radikal infrage gestellt. „Nichts was so ist, ist so.“

Video

Presse

"...bunter, kurzweiliger Abend..." (Main-Post)

"...glänzt mit einer bis ins Detail überzeugenden Personenführung." (Fränkische Nachrichten)

"...herrlich vergnügliche, temporeiche Inszenierung..." (Bayerische Staatszeitung)

Zusatzangebote

Einführungen
30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Oberen Foyer (außer vor der Premiere)

Nachgespräche
Am 24.11.17 im Anschluss an die Vorstellung

Angebote für Pädagogen (z.B. Probenbesuche mit szenischer Einführung) finden Sie hier.