Musikalische Leitung: Marie Jacquot
Regie: Markus Trabusch

Philharmonisches Orchester Würzburg

Vorstellungen:
15.00 Uhr: 06.05.
19.30 Uhr: 10.03./ 15.03./ 18.03./ 31.03./ 18.04./ 21.04./ 29.04./ 16.06./ 28.07.


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Der Barbier von Sevilla
Oper von Gioachino Rossini

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Rasiermesser und Pinsel sind zwar die eigentlichen Werkzeuge seines Handwerks, aber ebenso virtuos wie diese beherrscht der umtriebige Figaro die Kunst der Intrige und des Verwirrspiels: Dienste, die Graf Almaviva nur allzu gerne in Anspruch nimmt, um die geliebte Rosina für sich zu gewinnen. Denn Rosinas äußerst vorsichtiger und misstrauischer Vormund Doktor Bartolo hält sein Mündel sorgsam vor der Welt versteckt, da er selbst ein Auge auf die Schöne und deren üppige Mitgift geworfen hat. Zum Glück gibt es ja Figaro, das Faktotum der Stadt: Mit Witz, Raffinesse und den üblichen kleinen Gaunereien gelingt es ihm, Bartolo auszutricksen und die Eheschließung von Almaviva und Rosina herbeizuführen.

In nur 26 Tagen, zwischen Dezember 1815 und Januar 1816, brachte Gioachino Rossini seinen Barbier von Sevilla oder Die nutzlose Vorsicht zu Papier. Heute die meistgespielte Oper Rossinis, war der Siegeszug des Barbiere keineswegs von vornherein ausgemacht. Bei der Uraufführung am 20. Februar 1816 kam es zu einem veritablen Skandal, angezettelt von Freunden des Komponisten Giovanni Paisiello, der 1782 ebenfalls einen erfolgreichen Barbier herausgebracht hatte. Doch „nachdem der Sturm vorbei war“, so erinnert sich Rossini später, „hat der Barbier, der ein ausgezeichnetes Messer (Beaumarchais) hatte, den Bart der Römer so gut rasiert, dass ich im Triumph getragen wurde.“