Regie: Markus Trabusch
Musikalische Leitung: Adrian Sieber
Bühne: Isabelle Kittnar
Kostüme: Katharina-Maria Diebel
Dramaturgie: Antonia Tretter

Mit: Benjamin Bieber, Grit Paulussen, Herbert Schäfer, Tamara Stern

Mädchenchor der Dommusik Würzburg unter der Leitung von Domkantor Alexander Rüth

Adaption einer Inszenierung des Regisseurs am Voralberger Landestheater Bregenz

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause


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Ich Zarah oder das wilde Fleisch der letzten Diva
von Franzobel

Um die Sängerin mit dem rauchigen, sinnlichen Kontra-Alt ranken sich Fragen und Legenden. Zarah Leander wurde, nach einem fulminanten Start als Sängerin in Schweden, als Schauspielerin in Österreich zu einem der größten Stars des Dritten Reiches. Fremd, geheimnisvoll, duldend wird Zarah Leander zum Abbild des Regimes, zum Kunstobjekt der Propaganda. Bereitwillig leiht sie dem System ihre Schönheit und ihre Stimme. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing: Zarah Leander passte sich an und schuf doch ihre eigene, gar nicht nazikonforme Babelsberger Gegenwelt. Doch wer war sie wirklich? Das naive Mädchen aus Karlstad, das Joseph Goebbels auf den Leim ging, oder eine kühl kalkulierende Karrieristin? In diesem Schauspiel mit Musik folgt eine Figur mit dem vielsagenden Namen Lazarus den Spuren jener legendären Zarah. Die Zeitebenen wechselt er dabei fast ebenso schnell wie die Künstlerin ihre politische Haltung. Zusehends gerät er in den Bann ihrer lasziven Anziehungskraft, während er unterschiedlichen privaten und beruflichen Weggefährten und Neiderinnen der Sängerin begegnet und sich schließlich sein ganz eigenes Bild dieser Frau macht.


Franzobel (Franz Stefan Griebl, *1967) ist ein österreichischer Schriftsteller. Für seine Theaterstücke, die in bis zu 23 Sprachen übersetzt wurden, erhielt er bereits mehrfach Auszeichnungen.

 

Video

Presse

"... ein erstklassiger Theaterabend mit einer eindrucksvollen Hauptdarstellerin ..." (Main-Post)

"... ein vergnüglicher und den Zeitgeist vorzüglich erhellender Abend ..." (Fränkische Nachrichten)

"... eine überaus gelungene Inszenierung, die alles aufbietet, was es für einen guten Plot braucht ..." (Main-Echo)

"Unbedingt reingehen!" (Leporello)

"... überragend, beeindruckend, grandios, überzeugend ..." (Bayerische Staatszeitung)