Regie: Andreas Bauer
Ausstattung: Anna-Leena Rieger
Dramaturgie: Katharina Nay

Mit: Maria Brendel, Martin Liema, Meinolf Steiner, Hannah Walther, Georg Zeies

Am 25.02., 01.03. und 27.04. finden im Anschluss an die Vorstellungen jeweils Nachgespräche statt.

Weitere Vorstellungstermine folgen!

Vorstellungen:
20.00 Uhr: 27.04./ 06.05./ 20.05./ 23.06.


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Der Kaktus
von Juli Zeh

Der Terrorverdächtige schweigt, auch als er mit Folter bedroht wird. Seine Verhaftung ist ein beruflicher Jackpot für Jochen Dürrmann, einen übereifrigen Mitarbeiter der GSG 9. Mit Hilfe von Susi und Cem, zwei jungen Polizeianwärtern,nimmt er den mutmaßlichen Terroristen ins Kreuzverhör.Dieser sieht eigentlich harmlos aus, aber Jochen weiß: Die Harmlosen, das sind immer die Schlimmsten. Das Schweigen hat indes einen simplen Grund: Es handelt sich bei dem mutmaßlichen Terroristen um einen gewissen Carnegias Gigantae — einen Kaktus. Von solchen Details jedoch können sich die Beamten nicht aufhalten lassen, schließlich geht es um die Verteidigung der Demokratie, und jedes Mittel ist erlaubt, um den Gefährder zum Sprechen zu bringen. Als dann noch Dr. Schmidt vom BKA zum Verhör dazustößt, spitzt sich die Lage zu, denn viele Menschenleben stehen auf dem Spiel.

Juli Zeh (*1974), promovierte Juristin und eine der meistgelesenen Autorinnen Deutschlands, hat eine temporeiche Satire geschrieben, die brisante Fragen so amüsant wie kritisch beleuchtet: Freiheit oder Sicherheit? Leben wir noch in einer Demokratie? Wer schützt wen: der Staat den Bürger oder der Bürger den Staat?

Andreas Bauer wurde in München geboren, wo er Politologie, Geschichte und Kriminologie sowie Theater- und Musikmanagement studierte. Zuletzt inszenierte er mehrfach am Theater Konstanz, wo er von 2013-2015 die Werkstatt-Studiobühne leitete.

 

 

Presse

"Das Darsteller-Quartett hält die Spannung über die gesamten 90 Minuten auf hohem Niveau." (Main-Post)

"... tiefsinng und unterhaltsam ..." (Fränkische Nachrichten)

"Satire in Reinform" (Main-Echo)

"... überzeugende Darsteller ..." (Die Nummer)