Regie: Markus Trabusch
Bühne: Ines Nadler
Kostüme: Veronica Silva-Klug
Musik: Adrian Sieber
Dramaturgie: Frank Zipfel

Mit: Hannes Berg, Bastian Beyer, Helene Blechinger, Anja Brünglinghaus, Martin Liema, Eberhard Peiker, Barbara Schöller, Meinolf Steiner, Georg Zeies

Aufführungsdauer: 2 Stunden 45 Minuten
Eine Pause

Einführungen finden (außer bei der Premiere) jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn statt.


Karten im Webshop kaufen

​Seite zurück

Nathan der Weise
von Gotthold Ephraim Lessing

Nathans Haus brennt: Christen haben es angezündet. Frau und Kinder des jüdischen Kaufmanns sterben in den Flammen. Nathan nimmt keine Rache, sondern widmet sein Leben dem Waisenkind Recha, das er wie eine eigene Tochter liebevoll aufzieht. Nur Daja, die in Nathans Haus lebt, kennt sein Geheimnis: Recha ist als Christin geboren. 18 Jahre später — hier beginnt das Stück — brennt Nathans Haus erneut. Ein christlicher Tempelherr rettet Recha aus den Flammen, die beiden verlieben sich. Der junge Christ entkam kurz zuvor selbst nur knapp dem Tod: Sultan Saladin, der muslimische Herrscher Jerusalems, begnadigte ihn unmittelbar vor seiner geplanten Hinrichtung. Doch Saladin kämpft weiter gegen die Kreuzritter und benötigt dazu Nathans Geld. Mit der Frage nach der wahren Religion stellt er den reichen Juden auf die Probe. Und nachdem Daja Nathans Geheimnis verraten hat, droht weitere Gefahr: Der christliche Patriarch der Stadt will den Juden Nathan auf dem Scheiterhaufen sehen.

Mit Lessings Plädoyer für Toleranz und Humanität eröffnet der neue Intendant Markus Trabusch als Regisseur die Spielzeit. Zuvor inszenierte er diverse Ur- und Erstaufführungen, zahlreiche Klassiker im Schauspiel sowie mehrere Opern. Stationen seiner Tätigkeit waren unter anderem Zürich, Freiburg, Stuttgart, Salzburg, Augsburg, München sowie jüngst wiederholt das Vorarlberger Landestheater Bregenz.


Das Mainfranken Theater Würzburg dankt dem Theater- und Orchesterförderverein mit seinen Rosenkavalieren für die großzügige Unterstützung dieser Produktion.

  • Video

 

  • PRESSE

"... starke Effekte ..." (Süddeutsche Zeitung)

"eine überzeugende und packende Umsetzung" (Fränkische Nachrichten)

"eine starke Gesamtleistung eines souverän aufspielenden Ensembles" (TheaterNETZ)

"... überzeugend, spannungsgeladen, packend ..." (Main-Post)

"... eine stimmige, werknahe und sehr moderne Inszenierung ..." (Main-Echo)

"... eine rundum gelungene Inszenierung mit einem bemerkenswerten Schauspielensemble ..." (Leporello)