Akiho Tsujii

Die junge japanische Sopranistin Akiho Tsujii erhielt ihre erste musikalische Ausbildung in ihrer Heimat. An der Aichi Prefectural University of Fine Arts and Music schloss sie ihr Gesangsstudium ab und erhielt im Anschluss an ihren Master ein Stipendium (DAAD), das ihr eine zweijährige Zusatzausbildung ermöglichte. Dieses Zusatzstudium absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig und wurde Teil des Thüringer Opernstudios.

Ab der Spielzeit 2014/15 war sie Ensemblemitglied bei Theater und Philharmonie Thüringen (Landestheater Altenburg/Bühne der Stadt Gera), wo sie sich ihr Fachrepertoire erarbeitete. Zu den Partien, die sie dort unter anderem auf die Bühne brachte, zählten Ännchen (Freischütz), Lady Harriet (Martha), Norina (Don Pasquale), Gilda (Rigoletto), Karolka (Jenufa), Sophie (Rosenkavalier) und Musetta in La Bohème. Weitere Partien hat sie in Hochschulproduktionen an anderen Opernhäusern gesungen, wie beispielsweise die Partie der Fiordiligi (Cosi fan tutte), Pamina und Papagena in Die Zauberflöte oder Schwanhilde (Zar Saltan). Gastengagements führten sie unter anderem an die Oper Leipzig, das Theater Dortmund, die Semperoper Dresden, die Deutsche Oper Berlin und die Staatsoperette Dresden.

Akiho Tsujii ist zudem mehrfach mit Preisen bei Gesangswettbewerben ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem 1. Preis beim 12. Albert Lortzing Gesangswettbewerb in Leipzig und mit drei Sonderpreisen beim 33. Hans-Gabor Belvedere Gesangswettbewerb 2014. Im selben Jahr war sie außerdem Finalistin des 11. Internationalen Mozartwettbewerbs in Salzburg.

Ab der Spielzeit 2017/18 ist sie festes Mitglied des Musiktheaterensembles am Mainfranken Theater Würzburg.