Hinter den Kulissen

Beitrag von Anne Häusner |

Bei einer Führung haben die Teilnehmer der Schultheatertage die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Mainfranken Theaters zu schauen. Die erste Station ist die Damenschneiderei. Hier zeigt ein Schneider, dass stilgetreue Kleider anhand von gezeichneten Vorlagen entstehen. Die Kleider werden an die jeweiligen Spielerinnen angepasst, was Zeit kostet: Bereits Wochen vor den Premieren wird mit dem Nähen begonnen.

Als Nächstes besucht die Gruppe die Plastikerwerkstatt. Hier werden große Bühnenrequisiten und plastische Bühnenbildteile aus Styropor angefertigt und detailliert bemalt. So sind die Teile sehr leicht und es ist einfach, sie auf die und von der Bühne zu tragen.

Das sogenannte Magazin, ein Lagerraum der Requisiteure des Theaters, bringt einige Schätze zum Vorschein: verblüffend echt aussehende Bücher aus leichten Materialen angefertigt oder ein Wildschwein, das nur auf seinen nächsten Einsatz wartet.

Auf der Probebühne fühlen sich die jungen Schauspieler sofort wohl. Sonst nutzen die Berufsschauspieler den Ort für die Einstudierung ihrer Produktionen.Hier gibt es Stühle und Tische, die während der Proben von Regisseuren, Regieassistenten oder anderen Mitarbeiter des Theaters benutzt werden können.

Zuletzt geht es zu den Visagisten, wo Perücken und Masken ausgiebig bewundert werden. Maskenbildner fertigen hier für die Schauspieler genau passende Perücken und natürlich auch ihr Make-Up an, das diese dann auf der Bühne tragen und zusammen mit ihrem Kostüm genau auf ihre jeweilige Rolle zugeschnitten wird. Leider wird auf der Bühne im großen Haus geprobt, deshalb endet der Rundgang im Foyer.

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