Ein Märchen über Lebensabschnitte

Beitrag von Hannah Baumann |

In dem Theaterstück Die vier Jahreszeiten von der Georg-Anton-Urlaub Grundschule werden Frühling, Sommer, Herbst und Winter von vier Prinzen, die sich alle um die Hand der Prinzessin Erde bemühen, dargestellt. Dabei sind die liebevoll gestalteten Kostüme und das Bühnenbild besonders hervorzuheben. Ein gemalter Baum wird zu jeder Jahreszeit entweder mit Blüten, Kirschen, Blättern oder Schneeflocken geschmückt und untermalt den Auftritt der Prinzen. Jeder von ihnen hat einen Tag Zeit, die Prinzessin zu umwerben, und sich selbst, beziehungsweise die Jahreszeit, vorzustellen. Trotz mancher Textprobleme kann der Zuschauer der Handlung gut folgen. Die poetischen Bilder werden mit der Musik von Vivaldi unterlegt.

In der letzten Szene schlägt der König seiner Tochter vor, jedem der Prinzen je ein Viertel des Jahres zu widmen. Anschließend führt die Erzählerin folgenden Zusammenhang aus: Der Frühling stellt die blühende Kindheit und Jugend dar, der Sommer steht für die Kraft, die für das Erwachsenwerden nötig ist, der Herbst für die Weisheit des höheren Alters und der Winter schließlich für die Ruhe und Besonnenheit in den letzten Lebensjahren. Alles in allem ein sehr weises Stück, welches von den Kindern wunderbar gespielt wurde.

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