Drei Fragen an…Mathis Salfeld

Mit „Drei Fragen an…“ stellt das Mainfranken Theater ab der Spielzeit 16/17 regelmäßig Mitarbeiter vor. In diesem Format erzählen sie mehr zu ihrem Weg nach Würzburg und geben außerdem Auskunft über ihre ganz persönliche Haltung zu Glaubens- und Religionsfragen. Ein Thema, mit dem sich das Haus in dieser Spielzeit intensiv beschäftigt.

Was waren deine Stationen, bevor du am Mainfranken Theater engagiert wurdest?

MATHIS: Bevor ich ans Mainfranken Theater gekommen bin, habe ich in München Interkulturelle Kommunikation studiert. Eigentlich habe ich zu dieser Zeit aber eher in Augsburg gelebt, da dort mein damaliger Lebensmittelpunkt war. Schwester, Freundin und das „Grandhotel Cosmopolis“ – eine Unterkunft für Geflüchtete, Reisende, Künstler.

Was verbindest du mit Religion?

MATHIS: Zum einen verbinde ich Religion mit Macht, weil sie als Machtinstrument dazu missbraucht werden kann und wird, machtpolitische Interessen unter dem Deckmantel des Glaubens zu rechtfertigen. Und dies gilt für alle Religionen. Zum anderen habe ich erlebt, dass der eigene Glaube in tragischen Momenten Trost spenden kann und Menschen miteinander verbindet.

Woran glaubst du?

MATHIS: Ich glaube an das Gute im Menschen. Mein Glaube stützt sich vor allem auf die Überzeugung, dass ein jeder Mensch im Grunde gut ist – oder zumindest versucht, es zu sein. Was genau das im Konkreten bedeutet, liegt im Auge des Betrachters und wird beeinflusst von vielen verschiedenen Aspekten wie beispielsweise der religiösen Überzeugung.

#wasglaubstdu

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