Drei Fragen an…Michael Baum

Mit „Drei Fragen an…“ stellt das Mainfranken Theater ab der Spielzeit 16/17 regelmäßig Mitarbeiter vor. In diesem Format erzählen sie mehr zu ihrem Weg nach Würzburg und geben außerdem Auskunft über ihre ganz persönliche Haltung zu Glaubens- und Religionsfragen. Ein Thema, mit dem sich das Haus in dieser Spielzeit intensiv beschäftigt.

Was waren deine Stationen, bevor du am Mainfranken Theater engagiert wurdest?

MICHAEL: Nach meiner Ausbildung zum Bühnenmaler am Theater Bonn bin ich nach Würzburg ans Mainfranken Theater gekommen. Nun bin ich seit 1992 am Mainfranken Theater tätig und feiere in diesem Sommer mein 25-jähriges Dienstjubiläum.

Was verbindest du mit Religion?

MICHAEL: Ich bin katholisch erzogen, und diese Denkweise beeinflusst noch immer meine Religionsüberlegungen und meine Religionsidee. Zu meiner Schulzeit war ich Messdiener, und wir hatten einen sehr liberalen Pfarrer, der aus der katholischen Kirche ausscheiden musste, weil er heiraten wollte. Ein solch liberaler Mensch hat mich geprägt und seine Gedankenwelt an mich weitergegeben. Wenn der katholische Glaube so frei gelebt wird, kann ich gut damit leben. Momentan hält die Kirche meiner Meinung nach an zu vielen Dogmen fest, die sich mit meiner Überzeugung nicht vereinbaren lassen.

Woran glaubst du?

MICHAEL: Ich glaube an einen unfassbaren, abstrakten Gott, ein Irgendetwas, das in uns ist und das uns alle verbindet. Alles gehört zusammen, alles ist alles und dieses Alles ist gleichzeitig auch nichts, eine große Leere. Diese Idee stammt aus dem Zen-Buddhismus. Die Leere, die gleichzeitig alles beinhaltet.

#wasglaubstdu

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.